Über uns

Über das Projekt

Digitale Barrierefreiheit ist kein technischer Luxus – sie ist ein Grundrecht. Doch für Millionen junger Menschen mit Behinderungen in ganz Europa ist die digitale Welt nach wie vor voller Barrieren: Websites, die von Screenreadern nicht bedient werden können, Lerninhalte ohne Untertitel, Online-Formulare, die sich nur mit einer Maus ausfüllen lassen. Das sind keine kleinen Unannehmlichkeiten – es sind Mauern, die den Zugang zu Bildung, Arbeit, Dienstleistungen und gesellschaftlicher Teilhabe versperren.

 

SEOywd (Sicherstellung der Zugänglichkeit digitaler und Online-Ressourcen für Jugendliche mit Behinderungen) wurde gegründet, um diese Mauern einzureißen – angefangen beim Jugendsektor.

 

SEOywd wurde im April 2025 als Erasmus+ Kooperationspartnerschaft im Bereich Jugend ins Leben gerufen und vereint fünf Organisationen aus Deutschland, Estland, Serbien, Italien und Kroatien, die von der gemeinsamen Überzeugung getragen werden, dass digitale Räume, die für junge Menschen geschaffen werden, für alle zugänglich sein müssen. alle Das Projekt hatte zum Ziel, Jugendbetreuer mit dem Wissen und den Werkzeugen auszustatten, um inklusive digitale Inhalte zu gestalten, und junge Menschen mit Behinderungen direkt zu befähigen, barrierefreie digitale Umgebungen zu navigieren, zu nutzen und mitzugestalten.

 

Der Bedarf war offensichtlich. Untersuchungen ergaben, dass 2023 961 der beliebtesten Webseiten-Startseiten erkennbare Barrierefreiheitsmängel aufwiesen. Auch im Bereich der Jugendarbeit – einem Feld, das sich Inklusion rühmt – war die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit eklatant. Jugendorganisationen verlagerten ihre Aktivitäten ins Internet, ohne über die nötigen Kompetenzen oder Ressourcen zu verfügen, um diese wirklich barrierefrei zu gestalten. Junge Menschen mit Behinderungen wurden ausgeschlossen, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aufgrund mangelnden Bewusstseins und fehlender praktischer Unterstützung.

 

SEOywd hat diese Lücke mit einem umfassenden, mehrsprachigen und frei verfügbaren Ressourcenset geschlossen – entwickelt von Praktikern, getestet mit echten Teilnehmern und so konzipiert, dass es das Projekt selbst überdauert.

Was machen wir?

Diese Plattform ist die lebendige Heimat all dessen, was SEOywd geschaffen hat – und sie bleibt auch lange nach dem formellen Abschluss des Projekts geöffnet.

 

Hier finden Sie eine stetig wachsende Sammlung von Ressourcen, Werkzeugen und Wissen, die für zwei Hauptzielgruppen konzipiert wurden: Jugendbetreuer, die ihre digitalen Aktivitäten inklusiver gestalten möchten, und junge Menschen mit Behinderungen, die barrierefreie digitale Räume verstehen, nutzen und mitgestalten möchten.

 

Für Jugendarbeiter und Pädagogen, Wir bieten ein umfassendes Curriculum zur digitalen Barrierefreiheit an – von den Grundlagen verschiedener Behinderungsarten und deren Auswirkungen auf die digitale Interaktion bis hin zu Assistenztechnologien, WCAG-Standards, barrierefreiem Content-Design und inklusiver Online-Lernentwicklung. Ergänzend zum Curriculum bietet ein Online-Kurs praxisorientiertes Lernen im Selbststudium, das eigenständig absolviert oder als Grundlage für Schulungen genutzt werden kann.

 

Für junge Menschen mit Behinderungen, Wir bieten einen speziellen Online-Kurs und ein praktisches Workshop-Angebot zu Themen wie assistive Technologien, barrierefreie soziale Medien, Webnavigation, Online-Rechte und die Erstellung eigener barrierefreier digitaler Inhalte an. Diese Ressourcen wurden entwickelt mit junge Menschen mit Behinderungen, nicht nur für ihnen.

 

Über unser Ressourcenzentrum, Wir teilen informative Artikel, Fallstudien und Leitfäden zu Themen der digitalen Barrierefreiheit, die für die alltägliche Jugendarbeit relevant sind.

 

Über unsere Kampagnen- und Veranstaltungssektionen, Wir dokumentieren unsere Öffentlichkeitsarbeit und verstärken die Diskussion über digitale Inklusion in ganz Europa.

 

Alles auf dieser Plattform ist kostenlos, mehrsprachig und auf Barrierefreiheit ausgelegt – denn eine Plattform, die sich mit digitaler Barrierefreiheit beschäftigt, sollte selbst ein Vorbild dafür sein, wie barrierefreies digitales Design aussieht.